KARGAR.

Auf dieser Webseite werden Visualisierungen in Form von Malereien, Zeichnungen, Collagen und Grafiken von Kargar gezeigt.

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Während der Organisation der Ausstellung im Torhaus Wellingsbüttel in 2018 hat man mich darum gebeten, einige Sätze über meine Bilder zu schreiben, um den Zugang für die Ausstellungsbesucher zu erleichtern. Es war nicht das erste Mal, dass ich nach einer inhaltlichen Beschreibung meiner Bilder gefragt wurde. Doch durch die Überzeugung, dass Bilderklärungen dem Betrachter die Möglichkeit der freien Interpretation und der Selbstfindung, oder Positionierung innerhalb der Bilder nehmen, hab ich versucht, eine sehr kurze und allgemeine Beschreibung über meine Arbeit zu formulieren, die ich hiermit auch auf dieser Webseite für weitere Interessenten veröffentliche:

Nach jahrelanger Übung die Maltechnik zu verfeinern, die Kunstgeschichte zu erforschen und Kunst überhaupt zu begreifen, konnte ich bis heute soweit erkennen, dass Kunst wie die Natur oder die Liebe selbst unergründliche Tiefen für uns Menschen innehat. Innerhalb dieser scheinbar unendlichen Tiefen, bewegen sich die Themen meiner Bilder meistens am äußersten Rande meiner eigenen Wahrnehmung. Sie kommen aus den Tiefen meiner inneren und äußeren Universen und werden durch die Fragen des Daseins emporgebracht. Sie bergen vielerlei Gedanken und Fragen in sich, manche gar spiralförmig mit Sog in andere Welten. Die Bilder sind bewusst einfach gestaltet und trotz aller Anstrengung scheitern sie doch bei jedem Versuch, die Fülle an Gedanken und Gefühlen zu übertragen. Ein Freund und Lehrer von mir vertritt die Meinung, dass es nicht möglich sei, innerhalb der Bildenden Kunst philosophische Fragen zu behandeln. Dies sei nur innerhalb der Literatur möglich. Wir sind bis heute unterschiedlicher Meinung. Jedenfalls ist Kunst unter anderem eine Möglichkeit der Kommunikation.

Meine Bilder entwickeln sich teilweise serienhaft wie in einem Tagebuch; die Themen überschneiden sich, die Figuren befreunden sich themenübergreifend, manche kommen und bleiben, andere gehen. Immer wieder haben sich manche Themen und die damit verbunden Figuren intensiviert und sich innerhalb mehrerer Arbeiten in unterschiedlichen Konstellationen gezeigt, wie z.B. mit einem wahrlich mysteriösen Brettspiel namens Backgammon (persisch: Takhte Nard); oder die Marionetten, Eulen und Katzen, die unendliche Mauer, oder wie aktuell die Dornen und Blasen. Doch stets begleitet mich ein kleiner edler Freund mit Schild und Holzschwert.

Also liebe Ausstellungsbesucher, auf der Oberfläche sind wir unterschiedlich, doch schon nach wenigen Tiefenmetern sind wir uns schon wieder sehr ähnlich. Die Bilder sind so frei, dass sie jede Art der offenherzigen Interpretation zulassen. Oder wie es so schön der kleine Prinz sagte: „Man sieht nur mit dem Herzen gut!“

Kargar.

Transistor Kargar

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